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Damit Ihr Wille umgesetzt wird – Testamentsvollstreckung hält die „Fäden zusammen“ und kann sich Frieden stiftend auswirken.

Im letzten Blog ging es grundsätzlich darum, eine letztwillige Verfügung zu erstellen respektive was passiert, wenn keine vorhanden ist. Solange sich alle Miterben einig sind, können diese allerdings auch von etwaigen testamentarischen Anordnungen des Erblassers abweichen. Wenn der Erblasser also konkrete Vorstellungen von der Vermögensweitergabe hat oder wenn das Vermögen erhalten werden soll, hat der Gesetzgeber ihm mit der Testamentsvollstreckung ein Instrument an die Hand gegeben, das es ihm ermöglicht, die exakte Umsetzung seines letzten Willens zu gewährleisten.

Vielen Menschen geht es in ihrem Testament nicht in erster Linie um die Weitergabe materieller Werte, sondern eventuell vorrangig um die Versorgung von Angehörigen, die Vermeidung von Streit oder die Fortführung eines Vermögenszwecks, etwa in Form einer Stiftung. Ein Testamentsvollstrecker hilft dabei, dass diese Vorstellungen umgesetzt werden.

Eine Testamentsvollstreckung ist beispielsweise dann vorteilhaft, wenn

  • Erben von Formalitäten entlastet werden sollen.
  • es eine große Anzahl von Erben gibt.
  • schutzbedürftige Erben (Minderjährige, Behinderte) darunter sind.
  • komplizierte Vermögensverhältnisse bestehen.
  • ein Erbstreit abzusehen ist.
  • bestimmte Vorgaben eingehalten werden sollen.

Erben werden entlastet

Besonders bei einer Vielzahl von Erben oder vielschichtigen Vermögensverhältnissen kommen auf die Erben viele Aufgaben zu: Sie müssen sich einen Überblick über das gesamte Vermögen verschaffen, den Wert aller Gegenstände ermitteln und dies möglicherweise auch bei der Verteilung auf etwaige Pflichtteilsansprüche berücksichtigen.

Aufgaben des Testamentsvollstreckers

Der Testamentsverwalter kümmert sich um die gesamte Abwicklung des Nachlasses und sorgt dafür, dass der Letzte Wille unabhängig von den Einzelinteressen der Erben umgesetzt wird. Zunächst wird er sich einen Überblick über das gesamte Vermögen verschaffen, vom Inventar über Wertpapiere bis zu Versicherungen. Bei Bedarf begleicht er offene Rechnungen oder macht Forderungen geltend. Sofern es gewünscht ist, kann er Teile oder das gesamte Vermögen so lange verwalten, bis beispielsweise ein Erbe die Volljährigkeit erreicht hat. In dieser Zeit gehört es zu seinen Aufgaben, das Vermögen professionell zu verwalten und seinen Wert zu sichern bzw. nach Möglichkeit zu mehren. Während seiner Arbeit muss der Testamentsvollstrecker die Erben laufend informieren.

Neutralität ist von Vorteil

Das Amt des Testamentsvollstreckers kann jede geschäftsfähige natürliche oder juristische Person übernehmen. Bei der Wahl sollten Sie auch auf das Alter, die Kompetenz und vor allem die Neutralität der mit dieser Aufgabe betrauten Person achten. Dies dürfte vor allem dann schwierig werden, wenn der Testamentsvollstrecker selbst zum Kreis der Erben zählt.

Vermögen nach Ihren Vorstellungen weitergeben

Als Sparkasse sind wir ein wichtiger Ansprechpartner für Ihr Geld- und Immobilienvermögen und übernehmen im Rahmen der Vermögensnachfolgeplanung (Estate Planning) gerne auch die Aufgabe der Testamentsvollstreckung sofern dies gewünscht und sinnvoll ist. Wir bieten Ihnen diese Leistung über einen Kooperationspartner und nicht durch die Sparkasse selbst. Auf Wunsch befassen wir uns so lange professionell mit der Vermögensverwaltung, bis Ihre Erben den Nachlass erhalten sollen. Auch die Übertragung des Vermögens oder von Vermögensteilen in eine Stiftung können wir veranlassen und dafür sorgen, dass die Stiftung ihre Arbeit in Ihrem Sinn aufnimmt.

In jeder Phase arbeiten wir mit Ihren persönlichen Beratern zusammen. Individuelle Rechts- und Steuerberatung wird durch diese oder durch versierte Rechtsanwälte oder Steuerberater aus unserem Netzwerk durchgeführt. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne auch in diesen Fragen.

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