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Wechsel auf den SEPA-Zahlungsverkehr leicht gemacht

Vielleicht haben Sie auch schon die neuen SEPA-Überweisungsträger bekommen, die auch oder nur noch die neuen Kundenkennungen IBAN und BIC enthielten. Das werden Sie zukünftig noch häufiger erleben.

Eine EU-Verordnung schreibt es vor: Mit dem Stichtag 1. Februar 2014 sind alle Überweisungen und Lastschriften in Euro auch innerhalb Deutschlands nach europaweit einheitlichen Verfahren vorzunehmen. Mit SEPA, der Single Euro Payments Area, entsteht ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser umfasst derzeit die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (zustätzlich ab 01. Juli 2013 Kroatien), Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und die Schweiz.

Künftig wird nicht mehr zwischen Inlands- und Auslandszahlungsverkehr unterschieden. Mit SEPA ist eine Kontoverbindung europaweit ausreichend, um Überweisungen und Lastschriften in Euro national und grenzüberschreitend vorzunehmen.

Für Sie als Privatkunden ist der Wechsel auf die neuen SEPA-Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften schnell und einfach vollzogen. Denn diese ähneln sehr stark den Verfahren, die Sie bereits heute nutzen – ganz gleich, ob im Online-Banking, an den SB-Terminals oder in der Filiale. Lediglich die Kennzeichnung des Kontos ändert sich.

Was sich bei Überweisungen ändert

Statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl nutzen Sie zukünftig Ihre international gültige Kontonummer IBAN. Sie besteht aus Ihrer 10-stelligen heutigen Kontonummer und der 8-stelligen Bankleitzahl, zusammen mit dem Ländercode DE für Deutschland und einer 2-stelligen Prüfziffer. Das heißt: Bis auf vier Zeichen ist Ihnen die IBAN bereits vertraut. Während einer zweijährigen Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016 bieten wir Ihnen an, sowohl im Online-Banking als auch an den SB-Terminals oder in der Filiale Ihre Zahlungen vorläufig weiterhin mit Kontonummer und Bankleitzahl zu erfassen.

Bei grenzüberschreitenden Überweisungen in andere SEPA-Länder ist übergangsweise bis zum 31. Januar 2016 zusätzlich der BIC (Business Identifier Code) anzugeben.

Ihre persönliche IBAN und den BIC finden Sie auf jedem Kontoauszug sowie auf jeder seit August 2012 neu ausgegebenen SparkassenCard. Ein großer Vorteil der europaweit einheitlichen SEPA-Zahlverfahren: Überweisungen werden innerhalb eines Tages gutgeschrieben.

Was sich bei Lastschriften ändert

Zahlreiche Güter und Dienstleistungen werden heute innerhalb Deutschlands mithilfe einer Einzugsermächtigung bezahlt. Sie kennen das beispielsweise von Ihrem Energieversorger oder Ihrer Versicherung. Die SEPA-Lastschriftverfahren ermöglichen erstmals, fällige Rechnungsbeträge nicht nur national, sondern auch grenzüberschreitend im SEPA-Raum bequem und sicher einzuziehen. Zahlungsempfänger, die die SEPA-Lastschrift nutzen, benötigen von Ihnen ein SEPA-Lastschriftmandat.

Für bereits bestehende Lastschrifteinzüge aufgrund einer Einzugsermächtigung müssen Sie keine neuen SEPA-Lastschriftmandate erteilen. Hier bleiben die bestehenden Einzugsermächtigungen weiter gültig.

Haben Sie weitere Fragen zu SEPA? Wir beraten Sie gern.

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