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Probezeit: So bleibst du an Bord

 

Einen Arbeitsplatz finden, der dich fordert, Spaß macht und auch noch gut bezahlt ist – das ist gar nicht so einfach. Hast du’s bis zur Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag geschafft, bist du ein großes Stück weiter. Jetzt musst du nur noch die Probezeit bestehen. Sie ist in der Regel zwischen drei und sechs Monate lang, bei uns sind es bspw. drei Monate. Lies hier, wie du die Zeit zu deinen Gunsten nutzt.

 

Versuche, Sie nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu sehen. Denn wenn es dir nicht gefällt, kannst du in dieser Zeit einfacher kündigen als später. Bei der Probezeit geht es also darum, sich gegenseitig näher zu beschnuppern. Ist der Job anders, als du es dir vorgestellt hast, oder sind die Kollegen unsympathisch, dann ziehe deine Konsequenzen. Dein Chef wird das auch tun, wenn er mit deiner Arbeit nicht zufrieden ist.

 

Auch ohne Probezeit solltest du eines wissen: Der Kündigungsschutz greift erst nach einem halben Jahr. Bis dahin kannst du also unbürokratisch entlassen werden, auch ohne dass eine Probezeit vereinbart wurde. Damit es gar nicht so weit kommt, solltest du die ersten Wochen und Monate nutzen:

 

  • In der Anfangszeit ist es wichtig, dass du mit deinem Arbeitsplatz vertraut wirst und dich mit den Regeln und Kollegen auseinandersetzt.

 

  • Die Kollegen sind ein Thema für sich: Versuche immer, zu allen nett zu sein. Grüße, wenn du sie auf dem Gang triffst, sei interessiert an ihnen, ohne aufdringlich zu sein. Gehe mit ihnen zum Mittagessen in die Kantine, um auch ihre persönliche Seite kennenzulernen, nicht nur die berufliche. Merke dir ihre Namen so schnell wie möglich.

 

  • Hüte dich vor Konkurrenten. Wenn dich jemand als Konkurrenten betrachtet, solltest du sachlich bleiben. Versuche, Streit zu vermeiden. Konflikte auszutragen ist in der Anfangsphase keine gute Idee.

 

  • Dir sollten schnell die wichtigsten Kunden, Zahlen und Personen im Unternehmen vertraut sein. Du kannst dazu deine Kollegen fragen oder du schaust in Informations- und Werbebroschüren oder ins Internet.

 

  • Wenn du feststellst, dass du nicht alles weißt und kannst, was in deiner Position wichtig ist, dann versuche selbstständig deine Lücken zu füllen. Geht das nicht, frag deinen Chef, wer dir zur Seite stehen könnte oder ob du eine Fortbildung besuchen darfst. Stelle dich darauf ein, dass deine Kollegen mehr können als du und du dir das eine oder andere beibringen lassen musst.

 

  • Vermeide es, zu spät zur Arbeit zu kommen. Fahre lieber eine Viertelstunde früher von zu Hause weg. Geht es nicht anders, rufe in der Firma an und sage, dass du einige Minuten später kommen wirst. Nenne einen Grund dafür.

 

  • Versuche nicht, alles anders zu machen und zu verbessern. Viele Dinge haben ihren guten Grund. Beobachte in der ersten Zeit, bilde dir eine Meinung, und wenn du deinen Platz gesichert hast, kannst du Veränderungsvorschläge machen.

 

  • Arbeite nicht nach der Stechuhr! Wenn du mal länger bleiben musst, dann tu das. Aber achte trotzdem darauf, dass du die gesetzlichen Bestimmungen einhältst.

 

  • Versuche, regelmäßig mit deinem Vorgesetzten in Kontakt zu bleiben. Beispielsweise kannst du nach einer Woche Rückmeldung geben, was dir besonders schwerfällt, dann nach einem Monat, je nach Länge der Probezeit nach drei Monaten ein weiteres Mal und nochmals kurz vor Ende der Probezeit.

 

Natürlich brauchst du auch ein Quäntchen Glück, damit es mit der unbefristeten Arbeitsstelle klappt. Ich von meiner Seite wünsche dir alles Gute bei Berufswahl und Probezeit!

Andreas Krampe, Ausbildungsleiter der Stadtsparkasse München

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