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Patchwork-Familien: Warum eine frühzeitige Nachfolgeplanung so wichtig ist

Die sogenannte Patchwork-Familie ist in unserer Gesellschaft längst nichts Ungewöhnliches mehr. Das Erbrecht jedoch hinkt dieser Entwicklung hinterher. Denn die modernen Beziehungen stellen das deutsche Erbrecht und die Beteiligten vor ganz neue Herausforderungen. Chaos beim Erben scheint da vorprogrammiert.

Laut einer Untersuchung des Bundesfamilienministeriums lebt hierzulande etwa jede siebte Familie als Patchwork-Familie zusammen. Genaue Statistiken gibt es jedoch nicht. Fest steht: Jede Patchwork-Familie ist anders. Entweder bringen Vater oder Mutter Kinder in die Beziehung oder auch beide und manchmal kommen auch noch gemeinsame Kinder aus der neuen Beziehung dazu.

Viele verlassen sich darauf, dass im Todesfall die finanziell sinnvollen und erhofften Regelungen greifen und folglich das gesetzliche Erbrecht den Nachlass zufriedenstellend regelt. Doch es gibt verschiedene Konstellationen, in denen das Gesetz keine oder nur unbefriedigende Lösungen vorsieht, denn das Zivilgesetzbuch bietet keine Lösung für Patchwork-Familien. Die Regelungen sind auf die „klassische“ Familien ausgerichtet, bei der die Kinder bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Bei Patchwork-Familien führt dies im Erbfall somit zu meist ungerechten und oft auch unerwünschten Folgen. In der Konsequenz werden dann die gewünschte finanzielle Absicherung, die Versorgung des Partners im Alter und der Vermögenserhalt nicht oder nur teilweise erreicht. Sind Patchwork-Partner beispielsweise nicht verheiratet, stehen sie beimTod des Partners – ohne entsprechendes Testament – genau wie Stiefkinder vor dem Nichts. Sie sind nicht erbberechtigt, selbst wenn sie mit dem Erblasser bereits über Jahrzehnte zusammengelebt haben.

Bei den mitunter komplizierten Familienkonstellationen ist eine rechtzeitige Erbregelung per Testament oder Erbvertrag also unabdingbar. Denn der plötzliche Tod des Hauptverdieners kann beispielsweise eine ganze Familie in den finanziellen Ruin stürzen. Von möglichem Streit und Unfrieden zwischen den (Stief-)Geschwistern und der Kinder mit dem überlebenden Partner ganz zu schweigen. Es gibt allerdings auch eine Menge von Möglichkeiten, wie eine solche Nachfolgeplanung gestaltet und abgesichert werden kann. Eine professionelle Finanzplanung – mit Schwerpunkt auf der Nachfolgeplanung (durch z. B. CFEP®-Zertifikatsträger) – hilft sich einen Überblick zu verschaffen.

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