Sparkassenmitarbeiter bei der Schwalbe Tour Transalp 2013

von Florian Seidl am in Freizeit, Home. Kommentieren

30 Nationen und auch zwei Mitarbeiterteams der Stadtsparkasse München nahmen an Europas spektakulärstem Rennrad-Etappenrennen teil.  

 

1.300 Teilnehmer starteten zur 11. Schwalbe TOUR Transalp powered by Sigma. In sieben Tagesetappen ging es vom deutschen Startort Sonthofen über insgesamt 827,44 Kilometer, 18.105 Gesamt-Höhenmeter und 20 Alpenpässe ins italienische Arco, nahe des Gardasees.

 

Zur 11. Auflage starteten Teilnehmer aus 30 Nationen, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, die Benelux-Staaten und Großbritannien sowie Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland aber auch Kanada, USA und Neuseeland.

Auch zwei Teams mit ambitionierten Athleten der Stadtsparkasse waren mit am Start.

Die Kollegen absolvierten die anspruchsvolle Strecke überaus erfolgreich:

132. Platz für das Duo Florian Seidl / Michael König (Gesamtzeit: 32:29.49,6 Stunden), 193. Platz für das Team Stefan Möstl / Heinz Traublinger in Ihrer Altersklasse.

 

Die größte Herausforderung um an so einem Radrennen erfolgreich teilnehmen zu können ist zweifelsohne die „Vorbereitung“, also alles das, was sich lange vor dem eigentlichen Rennstart abspielt. Bereits im Winter werden wichtige Grundlagen gelegt. Im Frühjahr gilt es dann der Frühform den passenden Feinschliff zu verpassen, sich –wie in diesem Jahr- mit dem langen Winter, dem vielen Schnee auf diversen Bergen und Pässen mental gut zu arrangieren und manche Schlechtwetterperiode „locker“ zu sehen. Auch die richtige Balance zwischen Familie, Beruf und Sport gilt es zu finden.

Die Stadtsparkasse München ist dabei ein sehr moderner Arbeitgeber, der uns Mitarbeiter mit präventivem Gesundheitsmanagement und einer großen Palette an Leistungen und Angeboten unterstützt. Auch für einen ambitionierten Sportler ist dieses Fundament das A und O. Eine Betriebssportgemeinschaft mit rund 23 verschiedenen Sparten und das moderne Fitnessstudio macht es für mich wesentlich leichter, Beruf, Sport und Familie in Einklang zu bringen.

Die bisherigen persönlichen Erfahrungen und die vielen Gespräche mit Teilnehmern in der Wettkampfwoche machen deutlich, dass nicht nur ‚Konzepte auf dem Papier’ Erfolg bringen. Bei uns in der Sparkasse stimmt die generelle Einstellung zum Thema ‚Gesundheit und Leistung’. Das Vorstandsteam und viele Top-Führungskräfte sind sich des Kapitals „Mitarbeiter“ bewusst und treiben selbst aktiv und erfolgreich Sport.

Welchen allgemeinen Praxistipp kann man nach den vielen Trainings- und Rennkilometern geben?

  • Im Training bzw. der Vorbereitung hilft eine gewisse „Mentale Lockerheit“ zweifelsohne, Unwegsamkeiten (z. B. Wetterkapriolen, ein „zu zwicken hier oder da“) zu meistern.
  • Erkältungen sollten auskuriert und nicht verschleppt werden („zwei Tage länger Pause ist besser als wochenlanges hüsteln“).
  • Gut zwei Wochen vor dem Wettkampf muss (!) man sein Sportgerät auf Herz und Nieren „checken“ – sehr unnötig wäre z. B. ein Kettenriss nach wenigen Rennkilometern oder eine leere Batterie im Radcomputer. Auch ein neuer Schlauch oder Mantel kostet weniger Geld als Nerven, wenn man das wechseln erst am Straßenrand im Rennen erledigt. Auch eine Generalprobe oder Test bei einem Wettkampf (oder einer selektiveren Trainingsetappe) einige Wochen vor Rennstart ist hilfreich zur persönlichen Standortbestimmung.
  • Kleiner Effekt – große Wirkung: „Positiv“ auf die bevorstehende Herausforderung blicken, schon auf die eigene Vorbereitung „stolz“ sein, in die eigene Leistungsfähigkeit „vertrauen“.
  • Die Anreise bzw. Anfahrt zum Wettkampf sollte man bereits frühzeitig planen und eventuelle Unwegsamkeiten einkalkulieren.

Im Rennen selbst:

  • Ruhig und („relativ“) besonnen agieren….sich von manchem (scheinbaren) Weltmeister nicht anstecken lassen, sondern weitestgehend den ‚eigenen Stiefel’ durchziehen.
  • Gewonnen wird ein Radrennen durch die Alpen nicht bei der Abfahrt!
  • Kein Geheimnis: JEDER andere Teilnehmer kocht auch nur mit Wasser – ab einem gewissen Punkt ist es eine reine Kopfsache 😉

Nach dem Rennen:

  • Erreichtes genießen, sich – dem Köper, aber auch dem Umfeld – eine angemessene Erholungsphase gönnen.

Und wer jetzt Lust auf alpinen Radsport bekommen hat, dem wünsche ich viel Spaß mit diesem tollen Hobby.



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