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Wohnimmobilien in Bayern: Preisstabilisierung erwartet

Trotz einer anhaltend starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern zeichnet sich eine Stabilisierung der Preise ab. Weiterhin flankiert wird die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen vom historisch niedrigen Zinsniveau, das Finanzierungen erleichtert. Das stellten Experten auf der Pressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe zum bayerischen Wohnimmobilienmarkt fest. Im Freistaat haben ihren Bestand an Wohnbaukrediten 2013 um 4,5 Prozent auf 57,1 Milliarden Euro ausgeweitet.

Die Preise für Wohnimmobilien in Bayern sind 2013 noch deutlich gestiegen. Die von LBS und Sparkassen in Bayern vermittelten Objekte verteuerten sich im Durchschnitt zwischen fünf und elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gebrauchte Häuser kosteten im Bayernschnitt 221.000 Euro – fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Preissteigerungen gab es in allen Regierungsbezirken. Am stärksten waren diese mit zehn Prozent in Unterfranken. Für neu gebaute Häuser waren bayernweit durchschnittlich 408.000 Euro zu zahlen. Dies sind acht Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittlich erzielte Kaufpreis für eine gebrauchte Eigentumswohnung lag ebenfalls um acht Prozent höher als im Jahr zuvor und betrug 130.000 Euro. Für den Erwerb einer neu gebauten Eigentumswohnung wurden im Durchschnitt 220.000 Euro und somit um elf Prozent mehr als im Vorjahr investiert.

Große regionale Preisunterschiede

Von diesen landesweiten Durchschnittswerten können die Preise in den Regionen erheblich abweichen. Für die besonders nachgefragten, gebrauchten Ein- und Zweifamilienhäuser in mittlerer bis bevorzugter Lage liegt der mittlere Kaufpreis im Osten und Nordosten Bayerns teils unter 200.000 Euro. In den meisten bayerischen Landkreisen liegt die Bandbreite der Kaufpreise für ein vergleichbares Haus zwischen 200.000 und 450.000 Euro. Darüber liegen die Preise außerhalb Oberbayerns nur in den Städten Nürnberg und Augsburg, in und um Regensburg sowie im Landkreis Lindau. Hier kosten diese Häuser zwischen 450.000 und 550.000 Euro.

In der gleichen Preiskategorie liegen die oberbayerischen Landkreise Freising, Dachau, Pfaffenhofen, Weilheim sowie Berchtesgadener Land. Zwischen 550.000 und 700.000 Euro müssen Käufer eines frei stehenden Ein- oder Zweifamilienhauses in mittlerer bis bevorzugter Lage derzeit in den Landkreisen Erding, Bad Tölz-Wolfratshausen, Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck und Garmisch-Partenkirchen sowie in Ingolstadt investieren. Die höchsten Preise von mehr als 700.000 Euro werden in der Stadt München sowie in den Landkreisen München, Starnberg, Ebersberg und Miesbach aufgerufen.

Ausblick: Weitere Spreizung der Märkte

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern bleibt nach Einschätzung der Immobilienexperten von Sparkassen und LBS auch 2014 sehr hoch. Die regionalen Teilmärkte in Bayern werden sich aber voraussichtlich unterschiedlich entwickeln. Die Nachfrage nach Immobilien in wirtschaftlich schwierigen und in der demografischen Entwicklung benachteiligten Gebieten wird tendenziell weiter zurückgehen. Zunehmende Engpässe und somit auch weitere Preissteigerungen werden dagegen in den wirtschaftlich starken Märkten mit Nachfrageüberhang erwartet. Der Anstieg der Kaufpreise wird sich nach Einschätzung von Sparkassen und LBS insgesamt jedoch verlangsamen.

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