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Altersvorsorge für Unternehmer: Vorsicht Fallstricke!

Viele Unternehmer hierzulande  versäumen es, sich frühzeitig mit ihrer Altersvorsorge zu befassen. Sie vertrauen zu stark darauf, dass sie später einmal ihren Betrieb verkaufen und mit dem Erlös ihren Lebensabend bestreiten.

Doch das kann sich gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als riskante Entscheidung erweisen. Gerade für Unternehmer und Selbstständige ist die Sicherung des Vermögens für die eigene Altersvorsorge und möglicherweise auch zur Absicherung von Hinterbliebenen extrem wichtig.

Für einen Unternehmer ist es meistens wichtiger, dass seine Geschäfte ordnungsgemäß laufen. Der privaten Altersvorsorge oder der Absicherung für Hinterbliebene in Notsituationen  wird vordergründig wenig bis keine Bedeutung beigemessen. Das könnte sich allerdings rächen, da der Wert des aufgebauten Unternehmens als Bestandteil der Altersvorsorge nicht zur Basisversorgung gezählt werden soll. Schließlich ist nicht immer gesichert, dass der Betrieb auch ohne Probleme verkauft werden kann. Darüber hinaus kann ein ungeplanter Notfall das Unternehmen und auch die Hinterbliebenen in größere Liquiditätsprobleme bringen, wenn z. B. Testament und gesellschaftsvertragliche Regelungen nicht synchron laufen.

In vielen Fällen wird das Unternehmen an die Kinder im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge  weitergereicht, so dass ein geringerer oder gar kein Erlös erzielt wird. Doch sollten Familienangehörige, die das Unternehmen übernehmen, nicht mit hohen Altersbezügen der Eltern belastet werden. Empfehlenswert ist es außerdem auf die Pfändungssicherheit der aufgebauten Altersvorsorge zu achten, so dass in einer Unternehmenskrise die Altersvorsorge nicht verloren geht.

Selbst wer als Unternehmer glaubt, bereits bestens vorgesorgt zu haben, sollte einmal kritisch in sein Depot schauen und sich seine Versorgungslücke individuell von seinem Firmenkundenberater berechnen lassen.  Wichtig ist es für den Unternehmer zu überlegen, wann das eingesetzte Geld in voller Höhe zur Verfügung stehen soll und ob man es sich beispielsweise wirklich leisten kann, auf Teile seines Vermögens bis zum Beginn des Ruhestandes zu verzichten. Dies muss bei der Wahl der Anlageprodukte und der geplanten Vermögensnachfolge eine Rolle spielen.

 

 

 

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