Erster Job: So nutzt Ihr den neuen finanziellen Spielraum

von Harald Maier am in Finanz-Tipps, Freizeit, Home. Kommentieren

Welcher Berufseinsteiger freut sich nicht über das erste eigene Gehalt? Aber auch auf der Ausgabenseite ändert sich jetzt einiges. Macht Euch rechtzeitig Gedanken, was mit Eurem Geld passieren soll.

Wer in der Ausbildung jahrelang von wenig Geld leben musste, weiß das Plus auf seinem Girokonto zu schätzen. Doch beinahe zeitgleich mit den neu gewonnenen finanziellen Möglichkeiten ändert sich auch die Ausgabenseite. Wünsche, die man lange zurückgestellt hat: ein eigenes Auto oder eine große Urlaubsreise, solide Möbel oder der Besuch eines schicken Restaurants. Eines wird schnell klar: So üppig wie die Wünsche sind die Mittel nie.

Am Anfang steht der Kassensturz
Stellt Eure Einnahmen allen künftigen Ausgaben gegenüber. Erfahrungsgemäß machen bei jungen Haushalten Miete und Nebenkosten 30 bis 50 Prozent des monatlichen Budgets aus. Weitere Kostenblöcke sind die Ausgaben für Kommunikation und Verkehr. Vom restlichen Geld werden Essen, Kleidung und Freizeitaktivitäten bestritten – und neuerdings auch die Ausgaben für Versicherungen und Rücklagen.

Sichern Euch die Lebensrisiken ab!
Macht Euch im nächsten Schritt Gedanken, wie Eure finanzielle Situation bei Eintritt bestimmter Risiken aussieht und ob Ihr Euch dagegen absichern wollt. Höchste Dringlichkeit hat für jeden die private Haftpflichtversicherung. Denn wer Dritten einen Schaden zufügt, haftet für die finanziellen Folgen ein Leben lang. Eine Haftpflichtversicherung ist schon für wenig Geld zu haben. Ebenfalls wichtig: die Absicherung des Einkommens für den Fall der Berufsunfähigkeit. Eine entsprechende Versicherung ist zwar nicht gerade günstig, schützt jedoch Euer größtes wirtschaftliches Gut: Eure Arbeitskraft.

Finanzielles Polster aufbauen
Achtet darauf, dass Euch Rücklagen in Höhe von mindestens zwei Nettomonatsgehältern jederzeit für unvorhergesehene Ausgaben zur Verfügung stehen. So könnt Ihr künftige Schulden oder Kontoüberziehungen vermeiden. Gut geeignet ist dafür beispielsweise ein Tagesgeldkonto.

Weitsichtig handeln
Vielen Menschen, die gerade ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben, erscheint das Alter noch weit weg. Sich frühzeitig Gedanken über das Leben nach dem Berufsleben zu machen – lohnt sich. Denn wer in jungen Jahren mit seiner Altersvorsorge beginnt, muss monatlich weniger beiseitelegen. Dabei gibt es viele Wahlmöglichkeiten. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Bei einer Riester-Rente kommt Ihr in den Genuss von staatlichen Zulagen und Steuervorteilen in der Ansparphase. Mit Aktienfonds habt Ihr langfristig die Chance auf hohe Erträge. Erkundigt Euch außerdem bei Eurem Arbeitgeber, ob er eine betriebliche Altersversorgung oder vermögenswirksame Leistungen anbietet. Unsere Berater begleiten Euch gern bei Euren Planungen und zeigen Euch, welche Sparformen in der jeweiligen Situation eine gute Wahl sind. Sprecht uns an!

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