Tipps für die Sommerhitze im Büro

von Christian Hanss am in Freizeit, Home. Kommentieren

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage sagt „heiß“. Die Temperaturen steigen teilweise sogar über 30 Grad an. Der Freibad- oder Biergartenbesuch ist somit gesichert. Im Büro kann die Hitze jedoch zur körperlichen Belastung werden. Nachfolgend haben wir für Euch Infos und Tipps, rund um die Gesundheit, Leistungsbereitschaft und auch das Wohlbefinden selbst an heißen Sommertagen zu erhalten. Diese Hinweise basieren auf den Ergebnissen der BAuA-Studie „Hitzebeanspruchung und Leistungsfähigkeit in Büroräumen bei erhöhten Außentemperaturen (HESO)“.

Wie reagiert der Körper auf Hitze?

Der menschliche Körper hat eigene Kühlmechanismen, damit die wichtige Körperkerntemperatur möglichst konstant bleibt. Steigt die Außentemperatur, bildet sich Schweiß, um durch Verdunstung eine Kühlung zu bewirken. Dennoch steigen Hauttemperaturen und Herzfrequenz spürbar an. Dies ist zumeist harmlos. Schweißbildung bedeutet Flüssigkeits- und Mineralienverlust. Beide gilt es, durch eine höhere Flüssigkeitsaufnahme auszugleichen. Zum Trinken besonders geeignet sind Mineralwässer, ungesüßte Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte.
Eine Studie hat gezeigt: Die Leistungsfähigkeit, also Aufmerksamkeit, verbales und numerisches Denkvermögen, ist – entgegen den Erwartungen – auch bei höheren Lufttemperaturen nach vier Stunden noch vorhanden. Allerdings nimmt die subjektive Akzeptanz höherer Temperaturen deutlich ab. Menschen fühlen sich weniger erholt, ihre Anstrengungsbereitschaft geht bei hohen Temperaturen zurück.

Was jeder gegen Hitze tun kann

Ob der Sommer im Büro erträglich wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob einige wichtige Verhaltensregeln beachtet werden:

  • Sonnenschutzeinrichtungen benutzen: Schließen Sie die Sonnenschutzeinrichtungen möglichst so, dass keine direkte Sonneneinstrahlung in Ihr Büro gelangt. Achten Sie dabei auf ausreichendes Tageslicht ohne künstliche Beleuchtung.
  • Ventilatoren und mobile Klimageräte: Ventilatoren sind eine einfache Möglichkeit, individuelle Abkühlungen zu schaffen. Mobile Klimageräte können dazu beitragen, die Innentemperatur zumindest lokal zu senken.
  • Nicht benötigte Geräte im Büro abschalten: Hierdurch lassen sich unnötige, zusätzliche Wärmeentwicklungen wirkungsvoll vermeiden. Dies gilt auch für die Beleuchtung.
  • Bekleidung anpassen: Luft- und feuchtigkeitsdurchlässige, leichte, nicht einengende Kleidung und luftdurchlässige Schuhe bilden einen geringen Wärmewiderstand, verbessern den Effekt des Schwitzens und leisten so einen Beitrag zur Verringerung der Hitzebelastung.
  • Mehr trinken: Der Körper verliert durch Schwitzen viel Flüssigkeit. Reicht es, bei 24 °C Raumtemperatur etwa 2 Liter am Tag zu trinken, so sollte die Trinkmenge bei höheren Temperaturen um mindestens 1 Liter gesteigert werden.
  • Speiseplan anpassen: Leichte Kost über den Tag verteilt statt deftiger Speisen – wer seinen Speiseplan so einrichtet, kommt gut durch den Sommer.
  • Körperpartien kühlen: Die Handgelenke mit kaltem Wasser zu kühlen, bringt für eine Weile Erleichterung. Ventilatoren, die Sie nach Ihren Bedürfnissen betreiben können, verbessern die Abkühlung beim Schwitzen.
  • Körpersignale beachten: Nicht jeder verträgt Wärme gleich gut. Achten Sie auf Signale Ihres Körpers und suchen Sie bei Unwohlsein kühlere Bereiche auf.

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