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München setzt Maßstäbe

München schafft es auch dieses Jahr auf den ersten Platz im Städteranking der attraktivsten Immobilienstandorte Deutschlands. Die Rangliste veröffentlicht der Immobilien Manager gemeinsam mit der Deka. Wir haben mit Dr. Joachim Fröhler, Pressesprecher der Stadtsparkasse München, und Deka-Immobilienexperte Andreas Wellstein über Münchens Vorteile gesprochen – und seine größte Schwäche.

 

Herr Dr. Fröhler, München siegt wieder einmal im deutschlandweiten Städtevergleich. Warum schneidet die bayerische Landeshauptstadt so gut ab?

Dr. Fröhler: München setzt bei vielen der Indikatoren, die dem Vergleich zugrunde liegen, Maßstäbe. Wir haben im Städtevergleich die höchste Kaufkraft pro Einwohner, die niedrigste Armutsgefährdung, die geringste Arbeitslosenquote, den höchsten Anteil hochqualifizierter Beschäftigter und die höchsten Prognosen, was das Bevölkerungswachstum und die Beschäftigung angeht.

 

Welche Städte standen in Konkurrenz zu München?

Wellstein: Wir analysieren deutschlandweit alle Städte mit mindestens 200.000 Einwohnern, insgesamt 39 Kommunen. Dieses Jahr haben wir sie zum ersten Mal in drei Gruppen unterteilt, zur besseren Vergleichbarkeit. Die erste Gruppe setzt sich aufgrund Größe und Wirtschaftskraft aus München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Berlin zusammen. Das ist auch die Reihenfolge des Rankings dieser Gruppe: Frankfurt ist zweiter, Berlin letzter.

 

Wie wird der Sieger ermittelt?

Wellstein: In die Analyse fließen viele Faktoren ein. Wir untersuchen den Wohlstand, Arbeitsmarkt, Bildung, Tourismus, die Wachstumsperspektiven einer Stadt, und die Erschwinglichkeit der Immobilien vor Ort.

 

Gibt es Bereiche, in denen München schlecht abschneidet?

Dr. Fröhler: München liegt beim Wohlstand und Arbeitsmarkt mit je 94 von möglichen 100 Punkten auf dem ersten Platz, auch bei den Wachstumsperspektiven erreichen wir die höchste Punktzahl. Auf dem letzten Platz landen wir aber beim Thema Bildung.

 

Wie das? Die bayerische Schulbildung gilt als eine der anspruchvollsten in Deutschland.

Wellstein: In die Bewertung fließt nicht die Qualität der Bildung ein, sondern die Quantität. Die hohen Anforderungen an Abiturienten schlägt sich offenbar auf den Anteil der Hochschulabsolventen nieder: Es sind weniger als in anderen Städten.

 

Es ist bekannt, dass die Immobilienpreise in unserer Stadt sehr hoch sind. Wirkt sich das negativ in der Auswertung aus?

Wellstein: Das tut es. Die wirtschaftliche Stärke Münchens zieht viele Menschen an. Das führt am Wohnungsmarkt zu Engpässen und teilweise zu Überhitzungserscheinungen.

Dr. Fröhler: Die Münchner haben das mit Abstand höchste verfügbare Pro-Kopf-Einkommen. Allerdings liegen auch die Angebotspreise für Immobilien weit über denen in anderen Städten. Als Alternative zur Eigentumswohnung kann man beispielsweise auch in gewerbliche Objekte vor Ort investieren – mittelbar, mit dem Kauf von Anteilen an einem Immobilienfonds. Unsere Sparkassenmitarbeiter beraten gerne.

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