Gutes tun ist angesagt

von Ivana Kappler am in Freizeit, Home. Kommentieren

Sinn wünschen sich immer mehr Menschen in ihrem Alltag und auch bei der Arbeit. Kein Wunder, dass Nichtregierungsorganisationen als Arbeitgeber gefragt sind. Doch wie fasst man dort Fuß?

Umweltschutz, Flüchtlingshilfe, Demokratieförderung – neben den staatlichen Stellen und Organisationen spielen die sogenannten Nichtregierungsorganisationen eine große Rolle in unserem Alltag, und das auch international. Wegen des englischen Begriffs Non-Governmental Organizations werden sie abgekürzt als NGO. Bei einer solchen NGO zu arbeiten, das wünschen sich immer mehr Menschen. Schließlich kann man dort vielleicht noch etwas bewegen, Gutes tun, anderen helfen.

Wenn Ihr Euch für die Arbeit bei einer NGO interessierst, solltet Ihr schon zu Beginn wissen, dass Ihr wahrscheinlich deutlich weniger verdienen werdet als Eure Freunde, die in die Wirtschaft gehen. Zweiter Negativaspekt: Je nachdem für welche NGO Ihr arbeitest, eventuell seid Ihr häufig unterwegs, möglicherweise in fernen Ländern, oft auch in Krisenregionen. Das kann zumindest dann schwierig werden, wenn man Familie hat. Und es gibt noch einen Punkt: Eventuell werdet Ihr bei der Arbeit mit Themen konfrontiert, die Euch emotional belasten können.

Was studieren?

Ist Euch das egal, dann solltest Ihr bald wie möglich anfangen, Fuß zu fassen, denn die Jobs bei NGOs sind sehr begehrt. Klassische Studiengänge, um bei einer NGO einzusteigen, sind zum Beispiel Politik oder Geschichte. Es gibt aber auch spezielle Studiengänge, die sich mit Entwicklungsarbeit oder Entwicklungspolitik auseinandersetzen. Überlegt Euch ob Ihr im Ausland studieren möchtet, denn dazu sind gute Englischkentnisse erforderlich, vielleicht sogar noch eine weitere Sprache.

Gerade die größeren NGOs sind in der Zwischenzeit oft aufgestellt wie mittelständische Unternehmen. Das heißt, sie brauchen auch Informatiker, Personaler, Marketingexperten oder Controller. Wenn Ihr Euch mit diesem Fachwissen bei einer NGO bewerbt, ist es sinnvoll, schon einmal mit Nichtregierungsorganisationen in Kontakt gewesen zu sein, beispielsweise durch ehrenamtliche Mitarbeit oder ein Praktikum.

Überhaupt ist ein Praktikum in diesem Bereich eine sehr gute Idee, denn dadurch könnt Ihr erste Kontakte knüpfen. Möglicherweise ist im Anschluss eine Stelle für einen studentischen Mitarbeiter frei, dann könnt Ihr Euch bereits während des Studiums unentbehrlich machen.

Die Hochschule Augsburg hat eine lange Liste von NGOs im Internet. Vielleicht ist da etwas passendes für Euch dabei.



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