Weltfrauentag ♥

von Susanna Fried am in Freizeit, Home, Wir stellen vor. Kommentieren

Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, gilt als sogenannter Welttag. Dieser Tag ist auch als „Weltfrauentag“, „Frauenkampftag“, „Internationaler Frauenkampftag“ oder auch einfach kurz und knapp als „Frauentag“ bekannt. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Ein solcher Tag soll den Fokus auf spezielle Probleme und Themen lenken, die global von Bedeutung sind. Der Internationale Frauentag entstand aus einer Initiative sozialistischer Organisationen. So griff die deutsche Sozialistin Clara Zetkin eine Idee aus den USA auf.

Die Sozialistische Partei Amerikas gründete 1908 ein Nationales Frauenkomitee, dass einen speziellen „Kampftag“ für das Wahlrecht der Frauen ins Leben zu rufen gedachte. Es war direkt ein großer Erfolg, da sich auch bürgerliche Frauenrechtlerinnen der Aktion anschlossen und die Einführung eines Frauenwahlrechtes forderten. Gemeinsam mit Käte Duncker trug Clara Zetkin diese Forderung nun auch am 27. August 1910 bei der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz vor, mit dem Ziel einer internationalen Ausrichtung.

Wahlrecht für Frauen 1918

Tatsächlich folgte ein erster Frauentag in Europa am 19. März 1911 in Dänemark, Österreich-Ungarn, der Schweiz und auch Deutschland. Auch hier stand die Einführung eines Wahlrechts für Frauen im Vordergrund.
Durch die Verwerfungen des 1. Weltkrieges kam es in Deutschland zum „Burgfrieden“, bei dem mit Blick auf die Kriegshandlungen alle innenpolitischen Konflikte zur Seite gelegt wurden. Auch der Frauentag geriet damit aus dem Fokus.
Obsolet schien er in Deutschland am 12. November 1918 geworden zu sein, da an jenem Tag die provisorische Reichsregierung aus SPD und USPD ein Wahlrecht für Männer und Frauen im Alter von über 20 Jahren einführte.

Die Entwicklung des Frauentages

In sozialistischen Kreisen hatte der Frauentag indes sogar weiter an Bedeutung gewonnen. Denn durch ihren Streik am 8. März 1917 hatten Arbeiter- und Soldatenfrauen sowie Bäuerinnen in Sankt Petersburg die russische Februarrevolution (damals wurde der julianische Kalender in Russland verwendet, nach dessen Zeitrechnung erst der 23. Februar war) ausgelöst.
Basierend auf diesen Ereignissen wurde der 8. März bei der 2. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau als festes Datum für den Frauentag bestimmt. Es dauerte allerdings bis 1926, bis der Frauentag am 8. März auch in Deutschland wieder gefeiert wurde.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft war der Frauentag von 1933 bis 1945 verboten. Nach Kriegsende wurde er bereits 1946 in der damaligen sowjetischen Besatzungszone wieder eingeführt und in der späteren DDR auch beibehalten.

In der westlichen Zone wurde der Tag 1948 wieder gefeiert, hier standen nun als Themen die Bewahrung des Friedens und der Kampf gegen die Wiederbewaffnung der BRD im Fokus.In der Bundesrepublik verlor der Frauentag zunehmend an Bedeutung. Diese wuchs erst wieder in den 1960er-Jahren mit dem Engagement der neuen Frauenbewegung, die vor allem die Gleichberechtigung in den Mittelpunkt stellte. Da nach der Wiedervereinigung noch Bedenken gegen die Übernahme des DDR-Feiertages herrschten, dauerte es bis 1994, bis der Weltfrauentag auch im vereinigten Deutschland wieder eine größere Aufmerksamkeit bekam. (Quelle: Wikipedia)

Wenn auch Ihr einer besonderen Frau eine Freude bereiten möchtet, dann macht mit bei unserer Verlosung von einem wunderschönen Blumenstrauß von blütenrein.net im Wert von 35 Euro mit. Macht einfach hier mit.

 

Tags für diesen Artikel: , , , ,



Diesen Artikel kommentieren

Sie können folgende HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen im Weblog der Stadtsparkasse München. Hier erhalten Sie Einblicke in Ihre Sparkasse sowie Eindrücke der täglichen Arbeit. Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihre Kommentare.