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Ausstellung „Altmünchen“ in der Stadtsparkasse München

Der Münchner Künstler Joseph Puschkin (1827-1905) fertigte im Auftrag des Weinwirts Edmund Neuner eine einmalige, 335 Blätter umfassende Serie von Architektur-Aquarellen. Einzig in diesen stimmungsvollen Bildern ist das alte München festgehalten, das München des Biedermeier, das im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem rasanten baulichen Veränderungsprozess verschwindet.

Puschkins Bilder berichten von noblen Gasthäusern und schäbigen Absteigen, beliebten Weinstuben und Gartenwirtschaften, von belebten Plätzen und verschwiegenen Gässchen. Besonders die historische städtische Gewerbezone entlang der Isar mit ihren Stadtbächen, Floßländen, Mühlen und Sägewerken, wurde von Puschkin mit Liebe und Fleiß festgehalten. Die meisten dieser Gebäude wurden abgerissen, um Raum für großbürgerliche Prunkbauten und Mietskasernen zu schaffen. Was den Bauboom der Gründerjahre und Prinzregentenzeit überlebte, wurde später durch Bombenkrieg und Wiederaufbau zerstört.

Edmund Neuner vermachte die von Puschkin gemalte Bildersammlung, die 335 Blätter umfasst, kurz vor seinem Tod der Stadt München. Sie befindet sich im Münchner Stadtmuseum und wird erstmals in einer soeben erschienenen Publikation von Richard Bauer, dem ehemaligen Leiter des Münchner Stadtarchivs, vorgestellt.

Die Stadtsparkasse München zeigt in der Kundenhalle der Hauptstelle im Tal ab dem 7. Novebember bis 6. Dezember 2017 ausgewählte Reproduktionen der Werke Puschkins, die unter anderem das Umfeld der Stadtsparkasse München zur Entstehungszeit im 19. Jahrhundert abbilden.

Zudem liegen Flyer für das Gewinnspiel aus – kommt vorbei und macht mit!

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