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Einsatzpotentiale des Roboters Monaco Pepper in der Stadtsparkasse München

Die Stadtsparkasse München wagt einen Schritt weiter in die Digitalisierung und integriert mit Hilfe von Studierenden der Hochschule München den Roboter Pepper in ihre bestehenden Prozesse.

Um die digitale Zukunft zu gestalten und sich in der vielschichtig verändernden Finanzbranche weiterzuentwickeln, hat die Stadtsparkasse München den humanoiden Roboter Pepper in ihre Organisation integriert und ein Digital-Center am Marienplatz etabliert. Doch wie kann dieser Roboter weiter in diese Strukturen mit einbezogen werden? Und wie reagieren Kunden auf die Integration eines Roboters im Finanzberatungsgeschäft? Mit diesen Fragen haben sich Studierende aus der Betriebswirtschaft und dem Wirtschaftsingenieurwesen auseinandergesetzt und im Rahmen des Co-Innovation Labs der Hochschule München neue Anwendungsfälle für Pepper erfolgreich konzipiert, entwickelt und präsentiert.

Monaco Pepper in der Stadtsparkasse München – Digitalisierung in der Filiale erleben

„Die Stadtsparkasse München ist von der Zusammenarbeit mit dem Co-Innovation Lab und Brainnovative Consulting der Hochschule München begeistert. Gemeinsam konnten Potenziale für die Weiterentwicklung sowie Verbesserung unseres Kundenserviceangebots in einer vernetzen und digitalen Welt erarbeitet und erst Schritte sogar live getestet werden, so Michael Rahn, Zuständiger für das Digital-Center.

Die persönliche und bankfachliche Kundenberatung steht dabei auch weiterhin im Focus: sie kann jedoch mit Hilfe neuer Technologien unterstützt werden. Die Projektarbeiten haben gezeigt, dass Serviceleistungen über einen humanoiden Roboter abgenommen werden können. Damit wird dem Kunden der Kontakt mit seiner Sparkasse vereinfacht und das Beratungsteam erhält mehr Zeit für eine qualifizierte Kundenberatung. Diese digitale Entwicklung kommt damit den Menschen zu Gute und schafft Mehrwerte.“

Das Digital Center der Stadtsparkasse München am Marienplatz bietet ihren Kunden digitale Innovationen zum Anfassen und Ausprobieren. Seit über einem Jahr ist der Roboter Monaco Pepper dort anzutreffen. Mit seinem Touch-Pad auf der Brust und mittels Sprachausgabe beantwortet Monaco Pepper Fragen der Kunden, z.B. zu Produkten der Stadtsparkasse. Dabei agiert und gestikuliert der Roboter in einer niedlichen Weise wie ein realer Mensch. Einen passenden Witz hat Monaco Pepper auch parat. Dieser ist das Aushängeschild zu digitalen Services der Stadtsparkasse München.

Die Stadtsparkasse München prüft derzeit weitere mehrwertgenerierenden Einsatzmöglichkeiten von Monaco Pepper. Neben der Nutzensteigerung für die Kunden soll der Roboter in die Geschäftsprozesse involviert werden können. Doch wie?

Mit Unterstützung der studentisches Unternehmensberatung Brainnovative Consulting im Rahmen des Co-Innovation Lab der Hochschule München. Hier werden Lösungen sowohl für Privat- als auch Firmenkunden zu entwickeln. Die studierenden BeraterInnen aus dem Studiengang Business Innovation and Management Consulting Theresa Achberger, Marco Gebhard, Elina Künstel, Diego Velasco (zuständig im Bereich Privatkunden) und Hanna Betzle, Sarah Farbiarz, Linda Koch, Christoph Stiebert (Firmenkunden), wandten hierfür ein agiles Vorgehensmodell zur Analyse, Ideenfindung und Konzeption an. In das Projekt integriert wurden auch Studenten des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (Konstantin Frank, Simon Heß, Yanik Langer, Benjamin Tegeler, Bakovic Tomislav, Evan Yonathan, Jonas Meier), welche für die Programmierung zuständig waren und die entwickelten Konzepte prototypisch an Monaco Pepper umgesetzt haben. Das Projekt wurde von den beiden Professoren Herrn Prof. Dr.-Ing. Holger Guenzel und Herrn Prof. Dr.-Ing. Olav Hinz begleitet.

Im Privatkundenbereich erfährt der Kunde ein neues Terminerlebnis – online und offline. Monaco Pepper holt den Kunden über eine Chatbot-Funktion bereits virtuell zu Hause ab und bereitet seinen Termin in der Filiale mit dem Kundenberater vor. Zum Terminzeitpunkt empfängt der reale Monaco Pepper den Kunden dann in der Filiale, zeigt weitere Möglichkeiten, z.B. zur Finanzierung auf und informiert den Berater. Der Kundenberater greift die gewünschten Präferenzen im folgenden Gespräch auf und intensiviert diese in einem persönlichen Beratungsgespräch in gewohnt vertraulicher Atmosphäre. Die Firmenkunden und Existenzgründer der SSKM erhalten durch Pepper über ein Checklisten-System Zugang zu individueller Beratung, z.B. auf Messen. Pepper bildet dabei den Startpunkt für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Unternehmensgründern mit der Stadtsparkasse München. Der fließende Übergang zwischen der Online-Welt in die reale sowie personalisierte Informationen und die Integration von digitalen Produkten stiften Kundennutzen und unterstützen die Berater für eine maßgeschneiderte Kundenberatung.

Am 14. Dezember wurden im Rahmen einer Live-Vorführung die innovativen Lösungsmöglichkeiten präsentiert. Bei Dr. Bernd Hochberger, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München und seinen Mitarbeitern stieß die Vorstellung auf großen Anklang: „Wir bedanken uns für die außerordentlich vielfältigen und kreativen vorgestellten Ergebnisse und werden diese als umfangreiche Inspiration für den zukünftigen Einsatz von Pepper in unserem Haus verwenden“. Die Ansätze der studentischen Berater machen es möglich, die digitalen Vorteile von Pepper aufzuzeigen und die Stadtsparkasse München im Bereich Innovation weiter zu stärken.

Der gelungene Abschluss repräsentiert die erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten im Projekt und öffnet die Türen für eine langfristige Kooperation.

 

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